Marktbericht
Europäischer Tech-M&A-Markt, Q3 2026 Bericht
Analyse von Transaktionsvolumen, Bewertungsmultiplikatoren und Branchentrends auf dem europäischen Tech-Asset-Markt. B2B SaaS führt mit einem Median-Multiplikator von 3,1x ARR.
Der europäische Tech-Asset-Markt hat 2025 eine strukturelle Schwelle überschritten. Die SaaS-M&A-Volumina stiegen um 42% im Jahresvergleich, getrieben von einer Kombination aus Zinsnormalisierung nach dem Zinserhöhungszyklus, der Reife spezialisierter Mikro-PE-Fonds und einer wachsenden institutionellen Nachfrage nach zertifizierten, dokumentierten Assets.
+42%
Europäisches SaaS M&A-Volumen 2025 (YoY)
14,2 Md€
Gesamttransaktionsvolumen 2025
3,1x ARR
Median-Multiplikator, privates SaaS, März 2026
58%
Anteil PE-Käufer an SaaS-Deals
B2B SaaS: die bevorzugte Anlageklasse der Käufer
Mit einem Median-Multiplikator von 3,1x ARR auf dem europäischen Privatmarkt (Aventis Advisors, März 2026) festigt B2B SaaS seinen Status als Referenz-Anlageklasse. Führende Vertikals: Legal Tech, HR Tech, Logistik und Automatisierungstools. Bemerkenswert: Assets mit vollständiger technischer Dokumentation und unabhängiger Zertifizierung werden im Durchschnitt 0,4–0,8x ARR über dem Median-Multiplikator gehandelt.
KI & Spezialvertikals: eine Zertifizierungsprämie entsteht
Assets mit proprietären KI-Komponenten (fein abgestimmte Modelle, exklusive Datenpipelines) sehen eine wachsende Bewertungslücke, je nachdem ob sie über formal angemeldetes IP verfügen oder nicht. Institutionelle Käufer, insbesondere PE-Fonds, verlangen nun systematisch eine unabhängige technische Prüfung, bevor sie ein verbindliches Angebot abgeben. Ein nicht zertifiziertes Asset wird prinzipiell herunterverhandelt.
Wer kauft, und warum jetzt
Private Equity (58% der Deals)
PE- und Mikro-PE-Fonds repräsentieren nun 58% der Käufer bei europäischen SaaS-Deals (SEG Annual Report 2026). Ihre Logik: Portfolios aus wiederkehrenden Assets aufbauen, diese operativ konsolidieren und über Plattform-Deals in 3–5 Jahren weiterverkaufen. Sie kaufen mit hoher Due-Diligence-Disziplin, und unterzeichnen nicht ohne unabhängigen Zertifizierungsbericht.
Family Offices & Vermögensverwalter
Angesichts komprimierter Anleiherenditen und der Volatilität der öffentlichen Märkte haben sich europäische Family Offices massiv in private Tech-Assets positioniert. Sie bevorzugen mittelgroße Assets (0,5–5 M€ ARR) mit wiederkehrenden Einnahmen und vorhandenem Management. Dokumentarische Transparenz ist ihr primäres Auswahlkriterium, noch vor dem Multiplikator.
Was das bedeutet, wenn Sie einen Verkauf erwägen
- Das Timing ist strukturell günstig, die institutionelle Nachfrage übersteigt das Angebot zertifizierter Assets.
- Ein nicht zertifiziertes Asset wird systematisch herunterverhandelt. Zertifizierung ist kein Differenzierungsmerkmal mehr, es ist eine Voraussetzung.
- Die qualifiziertesten Käufer (PE, Family Office) arbeiten mit vorausgewählten Listen, wenn Sie nicht referenziert sind, sind Sie nicht im Gespräch.
- Diskretion ist ein Wert, kein Luxus: Ein sichtbarer Verkaufsprozess verschlechtert die operative Bewertung des Assets.
“Dem Markt mangelt es nicht an Käufern. Es mangelt an dokumentierten, zertifizierten Assets, die mit Zuversicht präsentiert werden können.”
— Aegryn Research, Q3 2026
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz verfasst und unter der redaktionellen Verantwortung von Aegryn überprüft. Gemäß Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes übernehmen wir die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt.
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