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Marktbericht

Europäischer Tech-M&A-Markt, Q3 2026 Bericht

Analyse von Transaktionsvolumen, Bewertungsmultiplikatoren und Branchentrends auf dem europäischen Tech-Asset-Markt. B2B SaaS führt mit einem Median-Multiplikator von 3,1x ARR.

15. Juni 2026 7 Min. Lesezeit

Der europäische Tech-Asset-Markt hat 2025 eine strukturelle Schwelle überschritten. Die SaaS-M&A-Volumina stiegen um 42% im Jahresvergleich, getrieben von einer Kombination aus Zinsnormalisierung nach dem Zinserhöhungszyklus, der Reife spezialisierter Mikro-PE-Fonds und einer wachsenden institutionellen Nachfrage nach zertifizierten, dokumentierten Assets.

+42%

Europäisches SaaS M&A-Volumen 2025 (YoY)

14,2 Md€

Gesamttransaktionsvolumen 2025

3,1x ARR

Median-Multiplikator, privates SaaS, März 2026

58%

Anteil PE-Käufer an SaaS-Deals

B2B SaaS: die bevorzugte Anlageklasse der Käufer

Mit einem Median-Multiplikator von 3,1x ARR auf dem europäischen Privatmarkt (Aventis Advisors, März 2026) festigt B2B SaaS seinen Status als Referenz-Anlageklasse. Führende Vertikals: Legal Tech, HR Tech, Logistik und Automatisierungstools. Bemerkenswert: Assets mit vollständiger technischer Dokumentation und unabhängiger Zertifizierung werden im Durchschnitt 0,4–0,8x ARR über dem Median-Multiplikator gehandelt.

KI & Spezialvertikals: eine Zertifizierungsprämie entsteht

Assets mit proprietären KI-Komponenten (fein abgestimmte Modelle, exklusive Datenpipelines) sehen eine wachsende Bewertungslücke, je nachdem ob sie über formal angemeldetes IP verfügen oder nicht. Institutionelle Käufer, insbesondere PE-Fonds, verlangen nun systematisch eine unabhängige technische Prüfung, bevor sie ein verbindliches Angebot abgeben. Ein nicht zertifiziertes Asset wird prinzipiell herunterverhandelt.

Wer kauft, und warum jetzt

Private Equity (58% der Deals)

PE- und Mikro-PE-Fonds repräsentieren nun 58% der Käufer bei europäischen SaaS-Deals (SEG Annual Report 2026). Ihre Logik: Portfolios aus wiederkehrenden Assets aufbauen, diese operativ konsolidieren und über Plattform-Deals in 3–5 Jahren weiterverkaufen. Sie kaufen mit hoher Due-Diligence-Disziplin, und unterzeichnen nicht ohne unabhängigen Zertifizierungsbericht.

Family Offices & Vermögensverwalter

Angesichts komprimierter Anleiherenditen und der Volatilität der öffentlichen Märkte haben sich europäische Family Offices massiv in private Tech-Assets positioniert. Sie bevorzugen mittelgroße Assets (0,5–5 M€ ARR) mit wiederkehrenden Einnahmen und vorhandenem Management. Dokumentarische Transparenz ist ihr primäres Auswahlkriterium, noch vor dem Multiplikator.

Was das bedeutet, wenn Sie einen Verkauf erwägen

  • Das Timing ist strukturell günstig, die institutionelle Nachfrage übersteigt das Angebot zertifizierter Assets.
  • Ein nicht zertifiziertes Asset wird systematisch herunterverhandelt. Zertifizierung ist kein Differenzierungsmerkmal mehr, es ist eine Voraussetzung.
  • Die qualifiziertesten Käufer (PE, Family Office) arbeiten mit vorausgewählten Listen, wenn Sie nicht referenziert sind, sind Sie nicht im Gespräch.
  • Diskretion ist ein Wert, kein Luxus: Ein sichtbarer Verkaufsprozess verschlechtert die operative Bewertung des Assets.

Dem Markt mangelt es nicht an Käufern. Es mangelt an dokumentierten, zertifizierten Assets, die mit Zuversicht präsentiert werden können.

Aegryn Research, Q3 2026
IA

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz verfasst und unter der redaktionellen Verantwortung von Aegryn überprüft. Gemäß Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes übernehmen wir die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt.

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