Verkäufer-Leitfaden
IP: die vollständige Checkliste vor dem Verkauf Ihres Tech-Assets
Der kostspieligste Fehler in Tech-M&A ist nicht schlechtes Timing oder eine zu ambitionierte Bewertung. Es ist die späte Entdeckung einer IP-Lücke, die den Deal 15 Tage vor dem Closing zum Scheitern bringt.
Der kostspieligste Fehler im Tech-M&A ist kein schlechtes Timing oder eine zu ambitionierte Bewertung. Es ist die späte Entdeckung einer IP-Lücke, die den Deal, oder die Bewertung, 15 Tage vor dem Closing zum Einsturz bringt.
Die 5 IP-Fragen, die jeder Käufer stellen wird
- Wem gehören eigentlich die Rechte am Code? Wenn freiberufliche Auftragnehmer ohne Rechtsabtretungsvertrag zum Codebase beigetragen haben, liegt das geistige Eigentum teilweise bei ihnen, nicht bei Ihnen.
- Ist die Marke eingetragen? Ein nicht geschützter Asset-Name kann von einem Dritten in einem anderen Land registriert werden. Der Markenwert verschwindet, wenn er nicht in einer IPI-, EUIPO- oder USPTO-Anmeldung verankert ist.
- Sind Open-Source-Lizenzen mit einer kommerziellen Veräußerung kompatibel? Eine GPL-Bibliothek in Ihrem Codebase kann dem Erwerber Quellcode-Offenlegungspflichten auferlegen.
- Haben Drittanbieter-APIs ordnungsgemäße Verträge? Eine kritische Abhängigkeit von einer API ohne formalisierten Vertrag ist ein operatives Risiko, das der Erwerber abwerten wird.
- Gehören Benutzerdaten dem Asset oder dem Gründer? Die DSGVO-Frage zur Dateneigentumsübertragung ist komplex und wird häufig schlecht antizipiert.
Die 12-Punkte-Checkliste vor der Veräußerung
- Rechtsabtretungsverträge mit allen Auftragnehmern unterzeichnet, die zum Code beigetragen haben
- Wortmarke im Hauptbetriebsland angemeldet
- Markenerweiterung laufend oder abgeschlossen (EUIPO, WIPO je nach Ambition)
- Open-Source-Lizenzprüfung (empfohlenes Tool: FOSSA oder BlackDuck)
- Formalisierte Verträge für alle kritischen Drittanbieter-APIs
- Aktuelle DSGVO-Datenschutzrichtlinie und DPA mit Unterauftragsverarbeitern unterzeichnet
- Dokumentation der Benutzerdaten: Art, Volumen, Speicherort, Aufbewahrungsdauer
- Im SPA vorgesehene Datenübertragungsvereinbarung (Artikel 28 DSGVO)
- Domainname im Besitz der veräußernden juristischen Person (nicht des Gründers persönlich)
- Technische Konten (GitHub, AWS, Stripe usw.) vom persönlichen Konto des Gründers getrennt
- Geheimhaltung und Vertraulichkeit: Existenz eines dokumentierten Geschäftsgeheimnisses wenn anwendbar
- Vollständige und zugängliche Versionshistorie (sauberes Git-Log, kein destruktiver Force Push)
“Die IP-Dimension umfasst 25 von 100 Punkten im Aegryn Grade-Protokoll. Es ist die Dimension, die bei Zertifizierungen die meisten Vorbehalte generiert, und die am einfachsten zu antizipieren ist.”
— Aegryn Grade Protocol
Was die Aegryn-Zertifizierung über IP enthüllt
Die häufigsten bei Zertifizierungen identifizierten Lücken: fehlende Rechtsabtretung durch Auftragnehmer (43% der eingereichten Assets), nicht eingetragene Marke (61%) und nicht dokumentierte GPL-Open-Source-Abhängigkeiten (28%).
43%
Assets ohne Auftragnehmer-Rechtsabtretung eingereicht
61%
Assets mit nicht eingetragener Marke eingereicht
28%
Assets mit nicht dokumentierten GPL-Abhängigkeiten
Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz verfasst und unter der redaktionellen Verantwortung von Aegryn überprüft. Gemäß Artikel 50 des EU-KI-Gesetzes übernehmen wir die redaktionelle Verantwortung für diesen Inhalt.
Bereit, Ihr Asset einzureichen oder den Katalog aufzurufen?